flyer treffen

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flyer treffen

Beitrag  kathrin.bode am Mo Feb 11, 2013 10:38 pm

Hallo an alle, ich habe ein paar Sachen bei dem Flyer geändert - den Titel finde ich immer noch etwas sperrig, mir fällt aber partout kein besserer ein.

Auf Seite zwei habe ist die Satzschlange "Arbeite ich freiberuflich illegal in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis"? gekürzt und meiner Ansicht nach weniger suggestiv gestaltet;

das "Vor- und Nachteile von selbständig sein und angestellt werden" finde ich sprachlich nicht elegant, daher habe ich das auch geändert.

Außerdem habe ich die Form angeglichen - sechs kurze Fragen als Gedankenanstoß - ob man die übergeordnete Frage "Was will ich" zuerst oder zuletzt machen sollte, bin ich mir nicht sicher.

Die Namen der Dozenten habe ich gelassen, da ist ja noch nichts sicher.

Das Layout, dass bei dem Flyer war, ist gut!

Bis dann, ich freue mich, dass jetzt etwas Konkretes passiert,

Kathrin





Seite 1
Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen
Bessere Bezahlung – mehr Sicherheit

Freiberufliche DaF/DaZ-DozentInnen, Lehrkräfte für Integrations- und Alpha-Kurse aus NRW
treffen sich in Bochum zur ihrer 1. Tagung
______________
Seite 2
Was will ich (nicht)?
Was sind die Vor- und Nachteile des Status „Freiberufler“?
Was sind die Vor- und Nachteile des Status „Angestellter“?
Bin ich verpflichtet, in die Rentenversicherung einzuzahlen?
Wie schütze ich mich vor Altersarmut?
Honorarfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall – geht das?


kathrin.bode
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Re: flyer treffen

Beitrag  pastep am Fr Feb 15, 2013 1:21 am

Was habe ich mir bei Gestaltung des Flyers gedacht?
Seite 1:
Soll Interesse wecken, neugierig machen, ohne Konkret zu werden.
Wir möchten doch, dass möglichst viele KollegInnen kommen, sonst sitzen wir am Veranstaltungstag nur unter uns engagierten KollegInnen und „tragen Eulen nach Athen“ ohne erkennbaren Rückhalt unserer KollegInnen. Ich denke dabei auch an die vielen KollegInnen, die durch EhepartnerInnen bestens versorgt sind, und für die die Bezahlung ihrer Arbeit und Qualifikation … überhaupt kein Thema ist. Wir sollten ihnen die Chance geben, auch dabei zu sein.

Gemeinsam sind wir besser!
Da nicht wie bekannt: „Gemeinsam sind wir stark!“,
eine vielleicht Aufmerksamkeit erweckende, bewusst in allerlei verschiedene Richtungen auslegbare Formulierung.

Steigende Qualität
- mehr Sicherheit

Soll Interpretationsfreiheit lassen, was damit gemeint ist.
Mehr Qualität wollen die Träger, das BAMF, die Politik.
Mehr Sicherheit (Geld…) wollen wir. Hier besteht ein Zusammenhang zwischen Qualität und Bezahlung, die uns angemessene Sicherheiten vermitteln soll. Das will ich damit andeuten, ohne abschreckende Reizworte schon auf der Titelseite zu benutzen.

Seite 2:
Fragen, die sich viele Stellen. – Ich mir auch.
Die 1. Frage „Arbeite ich freiberuflich illegal in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis?“
Ist ja so leicht bei sehr vielen nicht zu beantworten, da es ja viele Kriterien gibt, die je nach dem, erfüllt sind oder nicht.

Frage 2:Bin ich verpflichtet, in die Rentenversicherung einzuzahlen?
So manche „alte“ Kollegin, so mancher „alte“ Kollege weiß das immer noch nicht. Und neue wissen es oft nicht. Jedenfalls ist das meine Erfahrung in vielen Gesprächen mit KollegInnen. Und wie ist das, wenn ich mit ALG II aufstocken muss mit der Rentenversicherungspflicht? Wer weiß das noch mit Sicherheit?

Die 3. Frage: Honorarfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall – geht das?
spielt auf das Berliner Model an. Üblicherweise sind Honorarfortzahlungen im Urlaubs- und Krankheitsfall ja Bestandteile eines Angestelltenverhältnisses und kommen für Freiberufler nicht in Frage. Für sehr viele KollegInnen scheint das Berliner Modell sehr attraktiv. Nach meiner Kenntnis sind die Berliner KollegInnen aber nur bedingt zufrieden damit.

Vor und Nachteile von selbständig sein und angestellt werden
Das ist die Realität: die meisten sind freiberuflich (schein-)selbständig unterwegs. Wir setzen uns dafür ein, in ein Angestelltenverhältnis übernommen zu werden, weil wir das für rechtmäßig und für angemessen halten. Natürlich hat auch das Angestelltenverhältnis Nachteile, z.B. 39 Zeitstunden-Woche, ggf. mit zerfleddertem Tag durch lange Unterrichtspausen und Unterricht bis in den späten Abend, sind Unterrichtsvor- und nachbereitungen extra oder inklusive?…

Altersarmut…

Nach dem diese Fragen erörtert und vielleicht sogar zumindest für mich geklärt sind, kann ich mich entscheiden:
Was will ich (nicht)?

Seite 3 u. 4.
Da fehlen noch die Zusagen der Referenten und der Leute, die am Nachmittag auf dem Podium sitzen. Auch am zeitlichen Ablauf kann man noch herumbasteln, wenn denn klar ist, wer kommt und was sagen will/soll.

Stephan

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flyer sprachlich

Beitrag  kathrin.bode am Fr Feb 15, 2013 5:39 am

Hallo Stephan, ich widerspreche dir nicht inhaltlich und sprachlich:

Gemeinsam sind wir besser!

O.K. - mir fällt auch nichts besseres ein.


b]Steigende Qualität
- mehr Sicherheit[/b]
Soll Interpretationsfreiheit lassen, was damit gemeint ist.

Interpretationsfreiheit brauchen wir hier nicht, sondern schnelles Ansprechen. Ehrlich gesagt: Beim ersten Lesen weiß man gar nicht, was gemeint ist - schlecht.

Seite 2:

Die Fragen sollten einfach als Block zueinander paaen und eine ähnliche Länge haben.
Die 1. Frage „Arbeite ich freiberuflich illegal in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis?“

In diesem Satz wird "Arbeit" mit drei unterschiedlichen Attributen belegt: illegal - freiberuflich - abhängig. Zumindest "illegal" weckt negative Assoziationen und ist -wie schon mehrfach diskutiert - meiner Ansicht nach auch falsch. Von der Form her ist das eine Entscheidungsfrage, also eine, die nur mit "ja" oder mit "nein" beantwortet werden kann und dann im Hirn so eine eigenartige Leere hinterlässt.


Frage 2:Bin ich verpflichtet, in die Rentenversicherung einzuzahlen?
So manche „alte“ Kollegin, so mancher „alte“ Kollege weiß das immer noch nicht. Und neue wissen es oft nicht. Jedenfalls ist das meine Erfahrung in vielen Gesprächen mit KollegInnen. Und wie ist das, wenn ich mit ALG II aufstocken muss mit der Rentenversicherungspflicht? Wer weiß das noch mit Sicherheit?

Die 3. Frage: Honorarfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall – geht das?
spielt auf das Berliner Model an. Üblicherweise sind Honorarfortzahlungen im Urlaubs- und Krankheitsfall ja Bestandteile eines Angestelltenverhältnisses und kommen für Freiberufler nicht in Frage. Für sehr viele KollegInnen scheint das Berliner Modell sehr attraktiv. Nach meiner Kenntnis sind die Berliner KollegInnen aber nur bedingt zufrieden damit.

Finde ich gut, die Frage zwei und drei

Vor und Nachteile von selbständig sein und angestellt werden

Also dies ist keine Frage sondern ein Rumpfsatz ohne Prädikat. Sperrig. (selbstständig schreibt man nach neuer Rechtschreibung mit zwei st. Außerdem frage ich mich: muss das "Sein" und das "Werden" groß geschrieben werden? Nach der Präposition "von" kommt doch ein Substantiv /substantiviertes Verb im Ddativ oder? Ich weiß es ehrlich nicht) und passt meiner Ansicht nach nicht in den Block.



Altersarmut…

Nach dem diese Fragen erörtert und vielleicht sogar zumindest für mich geklärt sind, kann ich mich entscheiden:

Was will ich (nicht)?

Gut, wenn du das so aufbaust müssen es aber auch alles Fragen sein und auch beantwortbare Fragen. „Arbeite ich freiberuflich illegal in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis?“ kann man nicht beantworten und wenn, dann nur verneinend.

Ok, hoffentlich geben noch andere Kollegen ihren Senf dazu, dann kann es gut werden!

Kathrin

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